Programmiersprache Pascal

Schließen einer Datei

Nach dem Schließen einer Datei hat das Programm keinen Zugriff mehr zu dieser Datei.
Das Schließen bewirkt auch, daß alle in die Datei geschriebenen Daten auch wirklich physisch übertragen werden, d.h. verwendete Pufferbereiche werden geleert.


Standard Pascal, Extended Pascal

Es ist keine Prozedur zum Schließen einer Datei vorgesehen.

Das bedeutet, daß bei - regulärem - Programmende alle geöffneten Dateien automatisch geschlossen werden.

Eine Reihe von Pascal-Systemen stellt jedoch zum Schließen einer Datei die Prozedur Close bereit, die recht einheitlich gehandhabt wird.

Turbo Pascal

Eine zum Schreiben geöffnete Datei muß explizit geschlossen werden:

  Close(dateivariable);
Turbo Pascal schließt bei Programmende noch offene Dateien nicht automatisch ordnungsgemäß ab.
Während dies bei Eingabedateien meist ohne Auswirkungen bleibt, können bei Ausgabedateien Datenverluste (bis hin zum Totalverlust) eintreten.
Turbo Pascal überträgt die Daten erst dann aus dem Pufferspeicher in die Datei, wenn es dazu gezwungen wird. Dies ist durch Aufruf der Prozeduren Flush (Datei bleibt offen) und Close der Fall.


Delphi

Siehe Turbo Pascal.

Zusätzlich kann die folgende Prozedur eingesetzt werden:

  CloseFile(dateivariable);


P. Böhme, 05.09.1996