Programmiersprache Pascal
Ordinale Datentypen
Ordinale Datentypen sind
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die elementaren Datentypen
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sowie durch Einschränkung abgeleitete Datentypen:
In den verschiedenen Pascal-Systemen sind alle eventuell vorhandenen
Typvarianten von Integer, Char und Boolean ordinale Datentypen.
Ordinale Datentypen besitzen folgende wesentliche gemeinsame Eigenschaft:
Die Werte eines ordinalen Typs bilden eine geordnete Menge.
Jedem Wert ist eineindeutig eine Ordnungsnummer (Ordinalzahl)
zugeordnet.
Es gibt einen "kleinsten" und einen "größsten" Wert.
Bei Aufzählungsdatentypen hat das erste Element
die Ordinalzahl 0, das nächste 1, und so weiter.
Die Ordinalzahl eines Wertes vom Typ Integer ist der Wert selbst.
Für die Arbeit mit ordinalen Datentypen stehen folgende
Standardfunktionen zur Verfügung:
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Ord(x)
liefert die Ordinalzahl von x
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Pred(x)
liefert den Vorgänger (predecessor) von x,
d.h. den Wert mit der nächst kleineren Ordinalzahl
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Succ(x)
liefert den Nachfolger (successor) von x,
d.h. den Wert mit der nächst größeren Ordinalzahl
Extended Pascal erweitert die Möglichkeiten von Pred und
Succ:
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Pred(x, n)
liefert den n-ten Vorgänger von x
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Succ(x, n)
liefert den n-ten Nachfolger von x
n muß eine ganze Zahl sein.
Es gilt Pred(x, n) = Succ(x, -n).
Es kommt zu einem Laufzeitfehler, wenn der gewünschte Vorgänger
bzw. Nachfolger nicht existiert.
Borland Pascal, Delphi
Es gibt weitere Standardfunktionen für ordinale Datentypen:
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Low
liefert den Wert, der innerhalb des Datentyps die niedrigste
Ordinalzahl besitzt
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High
liefert den Wert, der innerhalb des Datentyps die höchste
Ordinalzahl besitzt
Als Argument wird bei diesen Funktionen sowohl eine Variable als auch eine
Typbezeichnung akzeptiert.
Delphi untersützt auch die erweiterten Varianten von Pred
und Succ.
P. Böhme, 08.09.1996